05-BA-4-EX Exkursionen

Beauftragte/r: Hans-Joachim Kuss

Inhalt

Exkursionen ermöglichen die Vertiefung geowissenschaftlicher Inhalte im Gelände. Je nach Themenschwerpunkt werden Gesteine in geologischen Aufschlüssen (Steinbrüche o.ä.) petrographisch, sedimentologisch und/oder paläontologisch untersucht und im tektonisch-regionalgeologischen Kontext bearbeitet; alternativ werden Geländedaten mit geophysikalischen Verfahren interpretiert, oder im angewandten Bereich Industrieanlagen,
Bergwerke, Aufbereitungsanlagen, o. ä. aufgesucht. Weitere spezielle thematische Schwerpunkte sind möglich.
Je nach Exkursion werden unterschiedliche Prüfungsformen vom Veranstalter gewählt. Neben der Mitarbeit im Gelände zählen vorbereitende Referate oder Exkursionsprotokolle als Leistungsnachweis. Umfang, Art und die Aufteilung der Leistungsnachweise werden von der Exkursionsleitung festgelegt.

Lernziele / Kompetenz

- Erlernen geowissenschaftlicher Feldarbeit in Kombination mit dreidimensionalem Vorstellungsvermögen in der Praxis.
- Schulung der qualifizierten Probenentnahme, die einer Probenbearbeitung im Labor und deren Interpretation vorausgeht.
- Exkursionen stellen wichtige integrierende Studienanteile dar - Geländepraxis bzw. angewandt-geowissenschaftliche Praxis sind insbesondere im Hinblick auf die Berufsperspektiven wesentliche Qualifikationsmerkmale für Geowissenschaftler

Kenntnisse

Neben den Grundmodulen „Bausteine der Erde“, „Strukturgeologische Geländeaufnahme“ und „Entwicklung der Erde und des Leben“ ist die Erforderlichkeit weiterer Vorkenntnisse abhängig von den jeweiligen Schwerpunkten der Geländeübungen.

Arbeitsaufwand

Mindestens 12 Geländetage/180h - 6 CP

Prüfungsform

Kombinationsprüfung:

Exkursionsbericht34 %
Exkursionsbericht33 %
Exkursionsbericht33 %

Literatur

Aufgrund der variierenden regionalen und themenspezifischen Schwerpunkte werden begleitende Unterlagen vom jeweiligen Exkursionsleiter verteilt.


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