Labor & Geländeübungen zur Ingenieurgeologie/Hydrogeologie

Veranstalter: Tobias Mörz, Kay Hamer, Stefan Kreiter

Ansprechpartner: Tobias Mörz

Inhalt:

Ziel des Kurses ist es die typischen Ingenieur- und Hydrogeologischen Gegebenheiten um Bremen während einer eintägigen Exkursion zu erkunden, einen Tag lang im Gelände eine Baugrunderkundung selbst durchzuführen, Bohrkerne und Proben zu nehmen und diese
mit den grundlegenden ingenieurgeologischen/hydrogeologischen Laborversuche aus den Veranstaltungen "Einführung in die Ingenieurgeologie" und "Einführung in die Hydrogeologie" selbst auszuwerten. Die Arbeit in Labor und Gelände findet in studentischen Kleingruppen statt. Die Ergebnisdarstellung erfolgt in Form von 5 praxisnahen Gruppen-Berichten.
Alle Ergebnisse werden in einem abschliessenden Seminar vor ALLEN Studierenden vorgestellt und diskutiert und besprochen.

Die Exkursion (1. Geländetag) ins Bremer Umland steht im geomorphologischen Kontext der Begriffe Geest-Marsch-Niederung. Es wird die typische Quartäre Sedimentologie anhand von vier Beispielen um Bremen erarbeitet. Schwerpunkte der 1 tägigen Exkursion ist die ingenieurgeologische Beschreibung und die Entstehung der vorgefundenen Profile und selbst gewonnenen Proben. Es wird dabei nicht nur auf erdgeschichtliche und bodenkundliche Prozesse eingegangen, sondern auch auf die Nutzungsgeschichte und bautechnische Fragen.
Übergeordnetes Ziel ist es Bremer Studenten, die oft verborgene Faszination der Studienortsgeologie und Morphologie im Kontext näher zu bringen. Voraussetzung sind ein grundlegendes Wissen um die Exogenen geologischen Prozesse der Grundlagenvorlesungen und die Bereitschaft zu kurzen Fußmärschen zu den Aufschlüssen.

Der 1. Geländetag findet am: Sa. den 04.05.2019 zwischen 09:10 und ca. 19:00 statt.
Diese Exkursion ist für alle Studierende des Bachelor und Master offen, die den Kurs nicht in Ihrem Pflichtkanon besuchen oder besucht haben.

Die Geländeübung/ Baugrunderkundung (2. Geländetag)findet in der Wesermarsch statt. Ziel ist die Durchführung einer Baugrunderkundung mit Schurf, Kleinbohrung, Rammsondierung und Sonderprobennahme. Qualikikationsziele sind: Technik der Probennahme, Ansprache und Dokumentation.

Diese Geländeübung findet voraussichtlich am 18.05.2019 von 9:15 bis ca. 19:00 statt. Teilnehmer des CPT Projektkurses führen an diesem Tag auch begleitend schwere Drucksondierungen (CPTus)durch.

Es können Buskosten anfallen, die auf die Teilnehmer umgelegt werden.

Mitzubringen ist: Gutes Schuhwerk fürs Gelände (und damit hinterher der Bus sauber bleibt), unbedingt eine Kamera sowie Sonnenschutz, ggf. Verpflegung, Notizblock und nicht zuletzt Lust an Geländearbeit.



Kompetenzen:

Nachdem Studierende das Modul erfolgreich besucht haben, können sie:
- die Regionale Ingenieur- und Hydrogeologische Situation um Bremen einschätzen
- Boden eigenständig beproben
- Boden ingenieurgeologisch ansprechen
- Geotechnische Indexparameter von Bodenproben selbständig bestimmen
- Geotechnische Laborberichte erstellen und beurteilen

Ziel ist das Ganzheitliches praxisnahes Arbeiten von der Geländearbeit bis hin zum Bericht


Bewertung:

Die Studenten erstellen 5 Protokolle in Gruppenarbeit und halten einen Seminarvortrag.


Prüfungsform:

Protokoll

Literatur:

Prinz, H. und Strauß, R. (z.B. 2006):
Abriss der Ingenieurgeolgie. Elsevier Verlag


Langguth, HR und R. Voigt (2004): Hydrogeologische Methoden. Springer Verlag



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