Einführung in Geländearbeiten 26.03.-29.03.2018

Veranstalter: Jürgen Pätzold, Gerhard Fischer, Gesine Mollenhauer

Ansprechpartner: Jürgen Pätzold

Inhalt:

Termin: 26.03.-29.03.2018 (4 Tage)

Kosten: Euro 110 pro Studierender (Bezahlung im Januar 2018)

Vorläufige Anmeldung: Die vorläufige Anmeldung zur Geländeübung erfolgt über Stud.IP. Ein entsprechender Aushang erfolgt im November 2017 am Schwarzen Brett im FB 5 und wird über email verbreitet. Alle akzeptierten Teilnehmer erhalten dann Anfang Februar 2018 eine email mit weiteren Informationen zur Geländeveranstaltung 26.-29. März 2017.

Verbindliche Anmeldung: Die verbindliche Anmeldung mit Bezahlung der Teilnahmekosten erfolgt im Januar 2017.

Inhalt und Ziel des Kurses: Der Kurs dient der Vermittlung geologischer Grundkompetenzen im Gelände ("Fertigkeiten im Gelände"). In einer viertägigen Geländeveranstaltung werden die Studierenden in die geologischen Methoden und Arbeitsweisen im Gelände eingeführt. Grundlagen der regionalen Geologie, Stratigraphie und Tektonik werden exemplarisch anhand von ausgewählten Aufschlüssen erarbeitet. Im Vordergrund jedoch stehen selbständige Arbeiten der Teilnehmer unter Anleitung. Eigene Skizzen von Aufschüssen sollen erstellt und die tektonische Vermessung einer Faltenstruktur mit dem Geologenkompass vorgenommen werden. In einer geologischen Profilaufnahme wird die Gesteinsansprache im Gelände angewendet. Nach einer Anleitung zur geologischen Kartierung und Begehung eines Standardprofiles führen die Teilnehmer in kleinen Gruppen eine erste kleine geologische Kartierung im Maßstab 1 : 10 000 durch. Die bis zu zwei Kilometer langen und wenige hundert Meter breiten Gebiete befinden sich in leicht kartierbaren Abfolgen des Paläo- und Mesozoikums der Harz-Aufrichtungszone. Die Geländeübung wird im Harz, in der Aufrichtungszone am nordöstlichen Harzrand und dem nördlich anschließenden Subherzynen Becken durchgeführt.

Erwartet wird ein allgemeines Verständnis der im Modul "Bausteine der Erde" vermittelten geowissenschaftlichen Grundlagen (grundlegende geologische Prozesse, Entstehung und Zusammensetzung der wichtigsten Gesteinsgruppen, Verständnis und Interpretation geologischer Karten).



Kompetenzen:

Nach erfolgreicher Teilnahme an der Geländeveranstaltung sollen die Studierenden in der Lage sein, folgende geologische Tätigkeiten selbständig durchzuführen:
- Gesteinsansprache im Gelände,
- Zeichnung geologischer Aufschlüsse,
- geologische Profilaufnahme,
- einfache gefügekundliche Messungen,
- einfache geologische Kartierung.
Diese Fähigkeiten sind Voraussetzung für die Teilnahme am geologischen Kartierkurs.

Bewertung:

Die Inhalte dieser Veranstaltung sind Teil der Modulprüfung (Klausur) Strukturgeologie in SS 2018.


Prüfungsform:

Fertigkeiten im Gelände

Literatur:

Ad-Hoc-Arbeitsgruppe Geologie (2002) Geologische Kartieranleitung. Allgemeine Grundlagen. Geologisches Jahrbuch, Reihe G, Heft 9, Hannover, 135 S.

McCann, T.und Manchego, M.V. (2015) Geologie im Gelände. Das Outdoor-Handbuch, Springer-Spektrum, Berlin, Heidelberg, 376 S.

Stow, D.A.V. (2008) Sedimentgesteine im Gelände. Ein illustrierter Leitfaden. Spektrum, Berlin, Heidelberg, 320 S..

Ein geologischer Exkursionsführer zur Geländeübung wird Ende des WS 2017/2018 unter Stud.IP zur Verfügung gestellt. Dieser enthält allgemeine geologische Grundlagen wie regionale Übersichtskarten, stratigraphische Tabellen, Anleitungen zu geologischen Messmethoden im Gelände, zur geologischen Profilaufnahme und zur geologischen Kartierung. Die graphische Darstellung von Gefügemessungen erfolgt im Schmidtschen Netz.

Downloads

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Links
Ad-hoc-AG Geologie: Geologische Kartieranleitung
Jugendherberge Wernigerode

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