Charakterisierung von Mineralphasen in Alltagsprodukten

Veranstalter: Michael Wendschuh

Inhalt:

Die Teilnehmer des Projektkurses sollen selbstständig kristalline Produkte aus ihrer Alltagsumgebung auswählen, Informationen über das Material recherchieren und in der Gruppe zur Untersuchung vorstellen. Gemeinsam wird dann ein Konzept erarbeitet, auf dessen Basis das Material mit unterschiedlichen Methoden charakterisiert wird.
Ausgangspunkt, methodische Ansätze und Ergebnisse werden in einem Bericht dargestellt.
Außerdem werden die Ergebnisse im Rahmen eines Abschluss-Kolloquiums in Form eines Poster- oder eines mündlichen Vortrages präsentiert.
Mögliche Materialbereiche könnten sein: Zeolithe, Tone und andere Schichtsilikate, Mullite, Gips oder andere Baustoffe, anorganischer Kohlenstoff, Sanitär- oder andere Keramik, Farbpigmente und vieles mehr.

Da anorganische, kristalline Phasen untersucht werden, wird die wichtigste Methode in den meisten Fällen die Pulver-Röntgenbeugung sein. Daneben werden je nach Bedarf chemische Analytik, z.B. Röntgenfluoreszenz-Messungen, thermische Messungen oder andere Verfahren eingesetzt.

Der Projektkurs findet semesterbegleitend mit Terminen nach Absprache statt.

Assoziierte Modulstränge sind: Geochemie, Petrologie sowie angewandte Mineralogie/Kristallographie.

Die maximale Teilnehmerzahl ist zehn.



Kompetenzen:

Gestaltung und Umsetzung eines Forschungsauftrages, vertiefte Kenntnisse verschiedener Analyseverfahren, Präsentation der Ergebnisse

Bewertung:

Erfolgreich testierter Bericht und Präsentation


Prüfungsform:

Vortrag

Literatur:

Je nach Thematik individuell

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