Einführung in die numerische Modellierung geodynamischer Prozesse

Veranstalter: Katrin Huhn-Frehers, Marta Pérez Gussinyé

Inhalt:

Viele der die Gestalt unserer Erde bildenden geodynamischen Prozesse verlaufen auf geologisch langen Zeitskalen und entziehen sich damit einer direkten Beobachtung durch den Menschen. Aufgrund der Leistungen moderner geophysikalischer Messtechniken und der zunehmenden Auflösung der Datenregistrierung verfügen die Geowissenschaftler heute über ein sehr gutes Verständnis der die Gestalt der Erde bestimmenden Prozesse. Um die dabei gemachten Thesen zu verifizieren und zu beweisen, dienen zunehmend numerische und analoge Modellierungstechniken. Diese ermöglichen die Simulation geodynamischer Prozesse auf sehr langen Zeitskalen.



Kompetenzen:

Studierende sind aufgrund des hier vermittelten grundlegenden Verständnisses geodynamischer Modellierungen (Ziele, Grenzen, Möglichkeiten) in der Lage verschiedene numerische Simulationstechniken (Finite Elemente Methode, Diskrete Elemente Methode, Finite Differenten Methode) anzuwenden und selbstständig geodynamischer Modellierungen durchzuführen.

Bewertung:

Bearbeitung und Präsentation einer wissenschaftlichen Publikation.


Prüfungsform:

Hausarbeit

Literatur:

Turcotte, D.L. & G. Schubert: Geodynamics. Cambridge University Press.


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