Kartierkurs I

Veranstalter: Hans-Joachim Kuss

Inhalt:

In 2er-/3er-Gruppen werden selbstständig Gesteinsdaten ermittelt, systematisch dokumentiert und auf eine topographische Karte übertragen. Die zahlreichen petrologischen und strukturgeologischen Einzelbeobachtungen an Aufschlüssen und mit Hilfe von Lesesteinen werden unter Einbeziehung der Geländemorphologie, Bodenfarbe und botanischer Beobachtungen zu einer geologischen Karte zusammengetragen. Dabei werden Kenntnisse und Erfahrungen zur Erfassung dreidimensionaler Körper und ihre strukturgeologische Beanspruchung vertieft. Als Ergebnis wird von jeder Kartiergruppe neben einer eigenen geologischen Karte 1: 10.000 und einem geologischen Querprofil ein ca. 15-seitiger Bericht erstellt, in dem alle Beobachtungen und Schlussfolgerungen dokumentiert werden



Kompetenzen:

- Schulung des räumlich-zeitlichen Vorstellungsvermögens und der Anwendung in einer geologischen Karte.
- Vermittlung prozessorientierten Denkens unter Anwendung geowissenschaftlicher Grundlagen.
- Erlernen der Bewertung und Integration verschiedener Datensätze zu einer eigenverantwortlich erstellten geologischen Karte Vermittlung anwendungsbezogener Kenntnisse zur petrologischen Gesteinsansprache und zur Ermittlung tektonischer Daten
- Erlernen der Integration geowissenschaftlicher Daten zu einem dreidimensionalen Körper.
- Übung zur Erstellung eines umfassenden Berichtes.

Bewertung:

Geländetestat - Bericht (incl. geologischer Karte + Querprofil)


Prüfungsform:

schriftlicher Bericht

Literatur:

Ad-Hoc-Arbeitsgruppe Geologie (2002): Geologische Kartieranleitung - Geologisches Jahrbuch, Reihe G, Heft 9, Hannover
Weitere regionale Literatur


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