Technische Mineralogie

Veranstalter: Michael Wendschuh

Inhalt:

Folgt man der klassischen Terminologie, so stellt der Begriff „Technische Mineralogie“ eigentlich einen Widerspruch in sich dar, sind doch Minerale per Definitionem natürliche Substanzen, während in der Technik mit künstlichen Materialien hantiert wird. Stellt man aber Mineralogie in einen umfassenderen und modernen Zusammenhang und betrachtet sie ganz allgemein als die Wissenschaft von den festen Phasen, ihrem kristallinen Aufbau und ihren Eigenschaften, so zeigt sich schnell, dass mineralogisches Instrumentarium und mineralogische Ansätze in sehr vielen Bereichen der Technik hilfreich oder sogar unverzichtbar sind.
Nach einem Überblick über die wichtigsten Anwendungsgebiete der Technischen Mineralogie werden wir uns mit einigen ausgewählten Kapiteln etwas näher beschäftigen. Dabei werden wir einen weiten Bogen von Massengütern wie Baustoffen, Waschmitteln, Stahl und Schlacke bis hin zu Hochleistungsmaterialien wie Elektrolyten für Brennstoffzellen oder Einkristallen schlagen.



Kompetenzen:

Überblick über industrielle Prozesse und anwendungsrelevante Methoden bei der Herstellung und Verwendung von technischen Materialien.

Prüfungsform:

mehrere Kurzklausuren

Literatur:

Wird zum Beginn der Lehrveranstaltung bekanntgegeben


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