Sedimentologische Interpretation geophysikalischer Bohrlochmessungen

Veranstalter: Hendrik Lantzsch

Inhalt:

Die Interpretation von sedimentologischen Eigenschaften, Faziesanalyse und stratigraphische Korrelation auf der Basis von geophysikalischen Bohrlochmessungen an Locker- und Festgesteinen stellen eine Standardanwendung in Exploration und Umweltmanagement dar. Zunächst werden die gängigen Methoden (u.a. elektro/magnetisch, radiometrisch, akustisch, gravimetrisch, optisch) kurz vorgestellt und deren Aussagepotentiale vorgeführt. Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf der detaillierten Interpretation von kombinierten Kernlogs hinsichtlich der Sedimentologie des Untergrundes. Praktische Anwendungsbeispiele werden in integrierten Übungen bearbeitet und diskutiert.

WICHTIG: Die geophysikalischen Grundlagern der Messmethoden werden im Wintersemester während der ersten Termine der Veranstaltung "Gesteinsphysik und Bohrlochmessungen" (Prof. Villinger; 05-BA-5-S3.2-1) behandelt. Der Besuch des ersten Teils dieser Veranstaltung wird vorausgesetzt!



Kompetenzen:

Die Studierenden kennen die Interpretationsmöglichkeiten der unterschiedlichen Logverfahren und können anhand von Kernlogdaten selber Aussagen über die sedimentologische Beschaffenheit des Untergrundes treffen.

Bewertung:

Die Veranstaltung wird durch die Modulprüfung (Klausur) abgeschlossen. Der Anteil an der Modulprüfung beträgt 40%.


Prüfungsform:

Klausur

Literatur:

Asquith, G.B., Gibson, C.R. (1982): Basic Well Log Analysis for Geologists. The American Association of Petroleum Geologists.
Asquith, G., Krygowski, D. (2004): Basic Well Log Analysis. The American Association of Petroleum Geologists, Tulsa, Oklahoma.
Fricke, S., Schön, J. (1999): Praktische Bohrlochgeophysik.
Keys, W.S. (1997): A Practical Guide to Borehole Geophysics in Environmental Investigations. CRC-Press.
Luthi, S.M. (2000): Geological Well Logs: Their Use in Reservoir Modeling. Springer.
Zimmerle, W. (1995): Petroleum Sedimentology. Kluwer Academic Publishers.


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