Geowissenschaftliche Sammlung


In der Geowissenschaftlichen Sammlung wird Material aus dem Gesamtgebiet der Geowissenschaften gesammelt, bestimmt, katalogisiert, aufbewahrt, präpariert und erforscht. Dabei handelt es sich in erster Linie um Fossilien, Gesteine, Mineralien sowie Schalen heutiger Mollusken. Dieses beinhaltet als Kern die ehemalige geologisch-paläontologische Sammlung des Überseemuseums in Bremen, die seit 1994 unter der Obhut der Universität Bremen, genauer des Fachbereiches Geowissenschaften, steht. Das Sammlungsmaterial wird durch den Aufbau vernetzter Datenbanken erfasst. Der Schwerpunkt Paläontologie wird durch Ankauf, Tausch und vor allem Schenkungen und eigene Grabungen weiter ausgebaut.

Durch den Sammlungskern aus den historisch gewachsenen Beständen des Überseemuseums in Bremen, der von Wissenschaftlern, Kaufleuten und Seefahrern zusammengetragen wurde, kommt der Sammlung auch eine kultur- und wissenschaftshistorische Relevanz zu. Ein großer Teil der paläontologischen Sammlung stammt aus heute nicht mehr zugänglichen Fundstellen, was den besonderen Wert unterstreicht.

Der an die Sammlung angeschlossene Geowissenschaftliche Arbeitskreis ist ein Treffen von Amateurgeologen mit monatlichen Treffen und Exkursionen. Dieser trägt zur Materialvermehrung ebenso bei wie der Förderverein Freunde der Geowissenschaftlichen Sammlung der Universität Bremen e. V. Letzterer bemüht sich durch private Unterstützer die Weiterentwicklung der Sammlung in Forschung und Öffentlichkeitsarbeit voranzutreiben.
Das Sammlungsmaterial wird neben der Verwendung für Forschungsarbeiten auch regelmäßig zur Ausbildung und Lehre im universitären, schulischen und öffentlichen Bereich herangezogen und in Sonderausstellungen präsentiert.