Termine

Geophysik Forschungsseminar

Nikolas Stange and Stefan Wenau

A seismic beamforming approach for boulder detection in the shallow subseafloor

GEO 3010
13:15 Uhr

Promotions-
kolloquium

Stefan Becker

Biocatalytic assay reveals algal glycan laminarin as one of Earth´s central bioenergy molecules

GEO-Gebäude, Raum 1550 (Hörsaal)
15:00 Uhr

Promotions-
kolloquium

Niels Schoffelen

The impact of phosphorus limitation on N2 fixation

MARUM 2070
15:00 Uhr

Meldungen

Felicitatie Karin!

Auf der FB-Sitzung am 13.6.18 wurde PD Karin Zonneveld die Ernennungsurkunde zur Verleihung der akademischen Bezeichnung „Professorin“ überreicht. Karin kam 1996, nach ihrer Promotion über Dinoflagellaten von Utrecht nach Bremen und hat seither als Mikropaläontologin in den meisten Ozeanen geforscht, zunächst am Graduiertenkolleg, danach am MARUM. Durch Ihre international beachteten Forschungsarbeiten war sie auch an der erfolgreichen Beantragung des Exzellenzcluster MARUM beteiligt. Sie ist bis heute ihren „Dinos“ treu geblieben und arbeitet aktuell mit ihrer Arbeitsgruppe an verschiedenen Schnittstellen im Zusammenhang mit aktuellen paläozeanographischen Fragestellungen wie Land-Meer-Korrelation, Ozeanzirkulation, Ökologie, Klima – aber auch an archäologischen Beiträgen zur anthropogenen Klimavariabilität während der Römerzeit. Daneben kehrte sie auch zu Ihren wissenschaftlichen Wurzeln als Biologin zurück und betreibt Forschungen an Rezentkulturen. Neben diesen vielfältigen wissenschaftlichen Aktivitäten wird Karin mit der Verleihung des Titels „Professorin“ auch für ihre jahrelang kontinuierlichen Lehrbeiträge gewürdigt, die u.a. durch mehrere dutzend BSc und MSc Arbeiten dokumentiert sind. Sie hat mit ihrer Begeisterung an den Geowissenschaften und ihren lebhaften Vorlesungsstil viele Studierende mitgenommen und inspiriert. Wir wünschen ihr weiterhin viel Erfolg und Enthusiasmus! mehr

Magnetische Lokalisierung eines abgestürzten Kampflugzeugs im Zwischenahner Meer

Als geophysikalisches Geländeprojekt hatten sich unsere Masterstudenten Fynn Warnke, Kilian Pallapies und Robin Zindler vorgenommen, eine 1942 in das Zwischenahner Meer gestürzte Junkers Ju 88 mit feldmagnetischen Methoden zu lokalisieren. Bis heute befinden sich sowohl das Wrack als auch dessen vierköpfige Besatzung an noch unbekannter Stelle im tiefen Schlamm des etwa 5,5km² großen Sees. Dazu haben die Studierenden Ende April 2018 drei Overhauser Magnetometer mit jeweils zwei Sensoren auf einer Holztraverse über einem eigens aus zwei Faltkajaks gebauten Katamaran montiert und diese 7.5m breite Messplattform mit einem Motorschlauchboot des FG Marine Geophysik auf 69 Profillinien über vermutete Absturzzonen geschleppt. Die Positionen der sechs jeweils mit 1.50m Abstand geschleppten Sensoren konnten sie mit zwei mitgeführten GPS-Empfängern dezimetergenau berechnen. In der nun fertigen Anomalienkarte ist eine starke Dipolanomalie ersichtlich (Pfeil!). Aufgrund von deren Amplitude und Orientierung sind die drei Magnetikprospektoren zuversichtlich, die tatsächliche Position des Flugzeugwracks in der 10-12m mächtigen Schlammschicht gefunden zu haben. Sie danken allen Unterstützern vor Ort, insbesondere Boris Koletschka, und freuen sich über das rege Interesse der Lokalpresse und der Seeanwohner. mehr

Preis für die beste Abschlussarbeit

in internationalen Masterprogrammen des FB 5

Zum ersten Mal vergibt der Fachbereich Geowissenschaften einen Preis für die beste Abschlussarbeit in den beiden Masterprogrammen Marine Geosciences und Materials Chemistry and Mineralogy. Mit dem Preis werden herausragende Abschlussarbeiten in unseren internationalen M.Sc.-Programmen ausgezeichnet.Details zur Nominierung, Bewerbung und Vergabe finden Sie auf den folgenden Webseiten. mehr

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