Entwicklung und Wissenschaftsprofil unseres Fachbereichs


Der Fachbereich Geowissenschaften der Universität Bremen hat seit seiner Gründung im Jahre 1986 eine höchst dynamische Entwicklung durchlaufen. Aus anfänglich nur drei Fachgebieten für Geologie (G. Wefer), Geophysik (U. Bleil) und Geochemie/Hydrogeologie (H. D. Schulz) sowie einem Diplomstudiengang für Geologie/Paläontologie ist eine international etablierte Forschungs- und Lehreinrichtung mit achtzehn Fachgebieten und fünf zeitgemäßen modularen Geostudiengängen mit angewandten und marinen Schwerpunkten hervorgegangen. Unser Fachbereich deckt die ganze Breite der modernen Geowissenschaften ab und setzt Schwerpunkte in Klima- und Ozeandynamik, Küsten- und Sedimentsystemen, Feste Erde und Geomaterialien, Meeresgeologie-Geochemie-Geobiologie und Angewandten Geowissenschaften.

Einen wesentlichen Beitrag zu Forschung und Lehre des Fachbereichs liefern assoziierte Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrums für Polar- und Meeresforschung Bremerhaven (AWI), des Max-Planck-Instituts für Marine Mikrobiologie Bremen (MPI) , des Forschungsinstituts Senckenberg am Meer Wilhelmshaven (SaM) und des Leibniz-Zentrums für Marine Tropenökologie Bremen (ZMT). Das aus dem Fachbereich hervorgegangene, mit Mitteln der Exzellenzinitiative geförderte MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften ist nun eine eigenständige Forschungsfakultät der Universität Bremen. Die enge personelle Verflechtung und wissenschaftliche Kooperation mit MARUM und den außeruniversitären Forschungseinrichtungen sind Garant für eine kompetente, praxisorientierte, mit modernsten Methoden und aktuellen Geothemen befasste Ausbildung.